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13.03.2010

Hohenemser Wasserversorgung: ÖVP enteignet Hohenemser Bürger

Verantwortlich für das Desaster bei den Hohenemser Stadtwerken sind die Stadtvertreter der ÖVP. Um dies für die Öffentlichkeit und für allfällige Schadenersatz-Ansprüche zu dokumentieren, hat bei der Sitzung der Stadtvertretung am 15. Dezember 2009 die SPÖ-Stadträtin Elisabeth Märk den Antrag gestellt, bei der entscheidenden Sitzung über die Stadtwerke eine namentliche Abstimmung durchzuführen. 

Nichts gelernt. Somit ist die Bevölkerung von Hohenems selber in der Lage versetzt, die Verantwortlichen mit ihrem für die Interessen der Stadt Hohenems und für das wirtschaftlich unmögliche Verhalten  zu konfrontieren. Es ist schon einmalig: Die Banken betteln um Verstaatlichung und Hohenems privatisiert die Wasserversorgung!

Wie hat die ÖVP über die Stadtwerke und damit über die unsinnige Enteignung/Privatisierung der Hohenemser Wasserversogrung, die zwangsläufig Kostenerhöhungen mit sich bringt, abgestimmt?

Richard Amann ÖVP:  Ja
Monika Reis ÖVP:  Ja
Hämmerle Arnold:   Ja
Anna Schinnerl ÖVP:  Ja
Kurt Linder ÖVP:  Ja
Günther Linder ÖVP:  Ja
Mathis Edith ÖVP:  Ja
Gerhard Schuler ÖVP:  Ja
Anton Broger ÖVP:  Ja
Hans-Jürgen Gmeiner ÖVP: Ja
Helmut Moosmann ÖVP: Ja
Günther Mathis ÖVP:  Ja
Karl Dobler ÖVP:  Ja
Andreas Jäger ÖVP:  Ja
Karlheinz Klien ÖVP:  Ja
Margarete Ruf ÖVP:  Ja
Stefan Amann ÖVP:  Ja

Helmut Rinderer ÖVP:  Ja "mit Bauchweh"
Horst Zeller ÖVP:  Nein

Die SPÖ hat gegen die teure Privatisierung gestimmt:

Elisabeth Märk SPÖ:  Nein
Arnulf Häfele SPÖ:  Nein
Wagner Günter SPÖ:  Nein
Alexander Weber SPÖ:  Nein

Die FPÖ hat gegen die teure Privatisierung gestimmt:

Kurt Aberer FPÖ:  Nein
Markus Klien FPÖ:  Nein
Friedl Dold FPÖ:  Nein
Horst Obwegeser FPÖ:  Nein

Die Emsigen haben gegen die teure Privatisierung gestimmt:

Amann Bernhard, Emsige: Nein
Beate Luger, Emsige:  Nein

Die Grünen haben gegen die teure Privatisierung gestimmt:

Walter Spiegel, Die Grünen: Nein
Willi Kainz, Die Grünen:  Nein

Die ULH hat gegen die teure Privatisierung gestimmt:

Erika Heidinger ULH:  Nein
 
Mit den Verantwortlichen reden. In der Stadtvertretung waren also 18 Stimmen für die Stadtwerke und 14 Stimmen gegen die Stadtwerke. Es kann nicht schaden, wenn die Hohenemser Bürger selber auch versuchen, die Befürworter persönlich anzusprechen. Viele von ihnen haben keinerlei Begründung für ihr Stimmverhalten.