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06.02.2010

[Free eBook] Die Perfekte Partei

Eigentlich eine Pflichtlektüre für alle, die sich für das Wesen populistischer Parteien interessieren. Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Arbeit an der ETH Zürich.

Perfekte Partei. Mit einem Augenzwinkern wird eine neue Partei "die Perfekte Partei" (abgekürzt: PP) genannt. Es wird die Idee der Partei als Artikel auf dem freien Mark konsequent angewendet: So wird eine neue Partei entworfen, die sich ausschliesslich nach der Maxime der Absatzsteigerung richtet. Das Ziel besteht darin, jene Inhalte anzusprechen, die das grösste Stimmenpotential bergen.

Systematik. Die Perfekte Partei wird in drei Schritten entworfen: Zuerst steht das Verhalten der Stimmbürger im Mittelpunkt. "Warum wählt Herr Bachmann die SVP? Und warum wählt Frau Ziauddin die SP?" Auf diese Fragen antworten die verschiedenen Modelle der Wahlentscheidung. Mit Hilfe von Annahmen über die Entscheidungsfindung entwickeln sie Modelle, die voraussagen, wie sich die Wähler an der Urne verhalten. Aus den Annahmen über das Wählerverhalten folgen, zweitens, Annahmen über das Verhalten der Parteien: Wie wählt die CVP ihre Strategie? Was sind ihre Ziele? Zuletzt sind Aussagen über das Untersuchungsniveau notwendig: Die Perfekte Partei soll in einem allgemeinen ideologischen Raum positioniert werden. Dazu stellen sich folgende Fragen: Wie viele Dimensionen braucht es, um diesen Raum zu modellieren? Was drücken sie aus? Und wo sind die bestehenden Parteien positioniert?

Dateien:
eth-27675-01.pdf