[Vorarlbergensia] Opfer der NS-Euthanasie aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol
In der NS-Zeit wurden Behinderte und psychisch Kranke ermordet. Eine Ausstellung erzählt sechs Lebensgeschichten von Menschen aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol. Von ihrer Kindheit und Krankheit. Von Abtransport und Tod. Von Versuchen, Leben zu retten. Vom Überleben. Und von Menschen, die Familienmitglieder verloren haben.
"Ausgelöscht. Opfer der NS-Euthanasie aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol" ist der Beitrag des Instituts für Geschichte zu den Aktionstagen der "Jungen Uni 2004". Bei diesen Aktionstagen, die es seit 2001 gibt, steht die Leopold Franzens Universität Innsbruck an zwei Tagen im November für Schulklassen und Familien offen und gewährt Einblicke in ihre vielfältigen Forschungsgebiete.
Von Oktober 2003 bis Februar 2005 lief am Institut für Geschichte an der Leopold Franzens Universität Innsbruck eine dreisemestrige Lehrveranstaltung unter dem Titel "Wissenschaftliches Recherchieren und Schreiben für Ausstellungen / Planung und Organisation von Ausstellungen". Das Ziel der "Projektgruppe Zeitschatten" war es, eine Ausstellung für SchülerInnen zum Thema der "NS-Euthanasie" in Tirol, Vorarlberg und Südtirol zu erstellen.
Die Ausstellung richtete sich vor allem an die 9 bis 14-jährigen SchülerInnen. Deshalb war die Projektgruppe besonders bemüht, das vielschichtige und sensible Thema der "NS-Euthanasie" nicht nur verantwortungsvoll aufzubereiten sondern auch altersgerecht und verständlich zu präsentieren. Die gegenständliche Webseite wurde mit dem Ziel erstellt, die Texte für SchülerInnen lesbar und verständlich werden zu lassen.
- Links:
Ausgelöscht. Opfer der NS-Euthanasie aus Tirol,
Vorarlberg und Südtirol
www.zeitschatten.info/index.html
Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim



