FPÖ hetzt gegen Hohenems
Die FPÖ in Hohenems benimmt sich weiter in dem antisemitischen Neonazi-Ton und fordert von Landeshauptmann Sausgruber nichts Geringeres als die Vertreibung von Hanno Loewy aus dem Jüdischen Museum in Hohenems.
Bild rechts: Hohenemser FPÖ-Stadtparteitag wie im letzten Jahrhundert: Flagggen und Fahnen und Parteiuniformen. Man muss nur die Farben und Flaggen tauschen um den Sinn dieser Inszenierung zu verstehen.
Eigener Spitzenkandidat als Missbrauchsopfer. Ein ihm sichtbar vorformulierten und ihm unterschobenen "Offener Brief" - in Hohenems weiß man, das das nicht die Worte und der Stil eines Horst Obwegeser sind - fordert er Sausgruber und Bürgermeister Amann auf, Hanno Loewy abzuberufen, ganz wie es nu in einer undemokratischen Führerpartei auch denkbar ist. Als ob ein Museumsdirektor einfach von einem Landeshauptmann abberufbar wäre, so quasi mit "Führerbefehl".
Hampelmann-Image statt Eigenverantwortung. Freilich erweist sich Obwegeser mit dieser offenbar von dem FPÖ-Werbebüro eingeschlagenen Weg einen Bärendienst. Er steht damit wie schon Dieter Egger wie ein Hampelmann des ausländischen (!) FPÖ-Werbebüros da und lenkt von den tatsächlichen Problemen, die Hohenems hat, ab. Und gerade in Sachen Wasserwerk hatte sich die FPÖ in Hohenems ja auch für die Bürger bemüht und gezeigt, dass man auch Sacharbeit leisten kann.
Schaden für Hohenemser Menschen. Das ist jetzt alles den Bach ab. Mehr noch: Horst Obwegeser ruininiert den Ruf von Hohenems in aller Welt. Die Stadt Hohenems konnte sich mit der "Hohenemser Erklärung" nach den schäbigen Einlassungen auf dem Hohenemser FPÖ-Parteitag gerade noch retten. Nun ist offenkundig geworden, dass die FPÖ über die Interessen der Stadt Hohenems geht und sowohl Ansehen der Hohenemser Bürger, Tourismus, Kultur, Wirtschaft und Arbeitsplätze gefährden will. Die FPÖ nimmt die Hohenemser Bürgerschaft in Geiselhaft.
- Links:
Offener Brief an Sausgruber: "Loewy abberufen"
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